Erweiterung Albers Museum
Die Erweiterung des Josef Albers Museum ist eine Ergänzung des Bestandsensembles des Architekten Bernhard Küppers in der bestehenden weitläufigen Parkanlage. Innerhalb der Museumsanlage kommen Gebäude, Landschaft, Kunst und Skulptur auf harmonische Weise zusammen und führen zu interessanten, sich überlagernden Beziehungen. Die Nähe der Erweiterung zum Josef Albers Museum und die neue Brücke an dessen Nordfassade ermöglichen ein interessantes Zusammenspiel der Ausstellungsgebäude.
Ähnlich der Positionierung der Öffnungen im Josef Albers Museum verzahnen die Ausblicke der Erweiterung den Innenraum mit der Parklandschaft. Ein grosses Aussichtsfenster rahmt den Blick auf den Teich. Diese visuellen Verbindungen zwischen Innen- und Außenraum, Kunstwerk und Landschaft, bilden die Ausgangslage für das bewusste Erfahren der Vielfalt der Ausstellungsstücke und der sie umgebenden Natur. Das dreiteilige Klinkermuster der Fassaden gibt den inneren Ausstellungsräumen Ausdruck nach Aussen und kreiert durch die unterschiedlichen Lichteinfälle subtile Variationen von Farbton und Schattierung. Das Ziegelmuster entsteht durch das Abwinkeln der Steine, dabei sind die drei Muster durch die Anzahl der gedrehten Steine definiert und variieren in Bezug auf deren Dichte. Die Felder gehen nahtlos ineinander über und verweben so die gesamte Fassadenfläche zu einem Ganzen.
| Ort | Bottrop DE |
|---|---|
| Programm | Museumserweiterung mit Ausstellungs- und Pädagogikflächen, Neubau |
| Auftragsart | Wettbewerb auf Einladung, Endrunde |
| Jahr | 2017 |
| Projektteam | Zusammenarbeit mit Toshiko Mori Architect NY, Team ZSA: Tilmann Schmidt, Daniela Zimmer, Danielle Nagila, Yorgos Lavantsiotis, Guido Greco |
| Landschaft | Vogt Landschaftsarchitekten |
| Haustechnik | Werner Sobek |
| Nachhaltigkeit | Werner Sobek |
| Bildnachweis | Visualisierungen: loomn, ZSA |