Stettbacherrain
Der Stettbacherrain liegt am Stadtrand und tritt als städtebauliches Ensemble in Erscheinung, dessen Charakter es zu wahren gilt. Das Areal ist eingebettet in einen sanft hügeligen Landschaftsraum und grenzt im Norden an die letzten Häuser der Stadt. Rechtwinklige, einfache Gebäudekörper, die teilweise aufgrund erhöhter Ausnutzung durch tiefere Gebäude mit gestufter Abwicklung ersetzt wurden, prägen das Gebiet ebenso, wie der grosszügige, zusammenhängende und stark durchgrünte Freiraum. Nach Aussen verzahnt sich das Areal mit dem umliegenden Landschaftsraum und die Gebäude nehmen jeweils eine spezifische Ausrichtung zum Arealrand ein, der von Wasser, Wald und Strasse gebildet wird. Der viergeschossige Neubau führt die Randbebauung entlang der Stettbachstrasse fort, übernimmt deren Orientierung und folgt abgetreppt dem Strassenverlauf. Das Volumen vermag es, das Gebäude trotz erhöhter Baumasse gleichermassen in die Masstäblichkeit der Bestands- als auch geplanten Neubauten einzuweben. Die gestufte Gebäudetypologie der neueren Entwicklungen wird aufgegriffen und eine Verzahnung mit dem Landschaftsraum entsteht.
| Ort | Stettbacherrain, Zürich |
|---|---|
| Programm | Wohnhaus mit 23 Wohnungen |
| Bauherrschaft | Hesta Immobilien AG |
| Auftragsart | Wettbewerb auf Einladung, 1. Preis |
| Jahr | 2025 – |
| Projektteam | Daniela Zimmer, Tilmann Schmidt, Alexandra Pathier-Coquet, Fynn Münker, Denisa Balaj, Felix Wahlgren |
| Landschaft | Meta Landschaftsarchitektur, Basel |
| Tragwerk | wh-p Ingenieure, Basel |
| Haustechnik | Wirkungsgrad, Rapperswil |
| Elektro | HS Elplan, Turbenthal |
| Nachhaltigkeit | Durable, Zürich |
| Brandschutz | B3 Kolb, Romanshorn |
| Verkehr | Rapp, Basel |
| Bildnachweis | Visualisierungen: Zimmer Schmidt |